×

Login

Neuanmeldung?
Passwort vergessen?

Vollversicherung oder teilautonome Pensionskasse?

Do. 03.06.2021, 16:00

Du wolltest schon immer wissen, was der Unterschied zwischen einer Vollversicherung und einer teilautonomen Lösung in der beruflichen Vorsorge ist? Verschiedene Vorsorgemodelle mit unterschiedlichem Schwerpunkt stehen zur Wahl: Sicherheit oder Renditechance? Das ist eine zentrale Frage.



So vielfältig Unternehmen und ihre Mitarbeitenden sind, so unterschiedlich fallen die Bedürfnisse für die Personalvorsorge aus. Wenn ein Unternehmen aus Effizienzgründen keine eigene Pensionskasse führt, schliesst es sich in der Regel einer sogenannten Sammelstiftung an. Ein erster wichtiger Entscheid für eine bestimmte Vorsorgelösung ist die Wahl des Vorsorgemodells: Eine Sammelstiftung bietet entweder eine Garantielösung oder eine teilautonome Lösung mit Renditechancen an.
 

Die Vollversicherung

Vollversicherungen werden ausschliesslich von Versicherungsgesellschaften angeboten. Sie garantieren die 100-prozentige Sicherheit der Altersguthaben und die Mindestverzinsung auf dem obligatorisch angesparten Teil des Altersguthabens gemäss BVG. Die Vollversicherung kennt keine Unterdeckung. Somit tragen Arbeitgeber und Versicherte auch kein Risiko, Sanierungskosten mitfinanzieren zu müssen, wenn die Kapitalmärkte zu wenig Rendite abwerfen oder wenn die Börsen einbrechen.
 
Zur Absicherung aller Risiken muss die Versicherungsgesellschaft Eigenkapital zurückstellen und die Vorsorgegelder risikolos, also sehr konservativ anlegen. Der Aktienanteil liegt deshalb oft unter 5%. Die Rendite auf dem Anlagekapital der auf Sicherheit ausgelegten Vollversicherung ist deshalb aktuell eher bescheiden und somit auch die Gesamtverzinsung auf den Altersguthaben der Versicherten.
 

Die teilautonome Lösung

Eine teilautonome Sammelstiftung hat in der Regel nur die Risiken Tod und Invalidität rückversichert. Die Altersguthaben werden in Anlagen mit höheren Aktienanteilen investiert. Sie bieten Renditechancen zum Vorteil der Versicherten. Das Anlagerisiko muss jedoch auch von den angeschlossenen Unternehmen und den Versicherten mitgetragen werden. Ist die Rendite hoch, werden auch die Altersguthaben besser verzinst. Zudem sind die Kosten- und die Risikoprämien meist tiefer als bei der Vollversicherung.
 
Der Stiftungsrat entscheidet über die Anlagestrategie, welche für alle angeschlossenen Unternehmen gilt. Ein Teil der Rendite fliesst neben den Rückstellungen in die Schwankungsreserven für Anlagerisiken, daher ist der Deckungsgrad bei teilautonomen Lösungen eine wichtige Kennzahl, welche je nach Entwicklung der Anlagen und der Stiftung variiert. 

 

Premium Partner

Prämienvergünstigungen

Helvetia unterstützt Jungunternehmen mit einer Prämienvergünstigung bis zu 50% auf die individuelle Versicherungslösung.

Mehr Infos

PostFinance Startangebot

PostFinance bietet Ihnen das Werkzeug zum Durchstarten – Profitieren Sie von zwei Jahren kostenloser Kontoführung und entdecken Sie weitere Angebote, die Ihnen den Geschäftsalltag erleichtern.

Mehr Infos

Gratismonate für Gründer/innen

Swisscom schenkt Ihnen bis zu 6 Monate die Abokosten plus CHF 300.- Rechnungsgutschrift als Startguthaben.

Mehr Infos
058 444 10 10