Deine Marketingstrategie entwickeln: So geht's
Mi. 28.02.2024, 12:00
Eine gute Marketingstrategie ist das Fundament für die erfolgreiche Vermarktung deines Angebots. In diesem Artikel führen wir dich Schritt für Schritt und mit praktischen Tipps und Beispielen durch den Prozess der Entwicklung deiner Marketingstrategie. Los geht’s!

Kenne deine Zielgruppe und deinen Zielmarkt:
Definiere die spezifische Gruppe von Verbrauchern, die du mit deinem Angebot erreichen willst. Berücksichtige dabei Faktoren wie Demografie, Mentalität und Verhaltensmuster. Überlege dir, welche Bedürfnisse, Vorlieben und Kaufgewohnheitendeine zukünftigen Kunden haben.Wir empfehlen dir hierzu eine oder mehrere Personas zu erstellen, also fiktive Kundenprofile, die dir helfen, deine Kunden greifbarer zu machen, in Segmente zu unterteilen und ihre Bedürfnisse besser zu verstehen. So geht’s:Recherchieren: Sammle möglichst viele Informationen über deinen Zielmarkt. Bestenfalls führst du zusätzlich zur Internetrecherche Umfragen durch und befragst Personen in deinem Umfeld.
Segmente definieren: Versuche deine Ergebnisse nach Mustern und Gemeinsamkeiten zu ordnen und so verschiedene Kundensegmente zu definieren. Erkennst du gleiche Verhaltensweisen? Welche Personen haben dieselben oder unterschiedliche Bedürfnisse? Nimm dir Zeit, eine klare Unterteilung zu machen. So fällt dir im nächsten Schritt auch die Erstellung der Personas leichter.
Archetypen erstellen: Erstelle für jedes Kundensegment eine Persona – je detaillierter, desto besser. Gib deinen Personas Namen und Gesichter, das macht sie nahbarer und hilft dir, sie auseinanderzuhalten. Notiere dir anschliessend für jede Persona, was du über ihre Probleme, Verhaltensweisen und Ziele herausgefunden hast. Überlege dir beispielsweise, wo sie wohnen, wie ihre Tagesabläufe aussehen, welche Medien sie nutzen, wo sie einkaufen, wie viel Geld sie zur Verfügung haben, wie sie ihre Freizeit verbringen oder wie sie sich fortbewegen.
Definiere die Ziele deiner Marketingstrategie:
Eine Marketingstrategie richtet sich immer nach kurz- und langfristigen Zielen, die du mit deinem Unternehmen erreichen möchtest. Zwei der häufigsten Ziele sind die Erhöhung der Markenbekanntheit und die Kundengewinnung. Überlege dir, was du mit deiner Marketingstrategie erreichen und definiere ein weit gefasstes Ziel. Formuliere anschliessend eine Reihe von spezifischeren Zielen, die dir zur Erreichung deines Hauptziels dienen. Sogenannte SMART (Spezifisch, messbare, attraktive, realistische und terminierte) -Ziele helfen dir, deine Vorhaben einfacher umzusetzen und Erfolge zu messen.Als Beispiel ein SMART-Ziel für die Kategorie «Kundengewinnung»: In den nächsten 6 Monaten benötigen wir 10'000 Besucher/innen auf unserer Webseite, 100 Leads und 15 Neukunden, um einen Umsatz von 60'000 Franken zu generieren.
Konkurrenzanalyse und Wertversprechen:
Die Grundlagen deiner Marketingstrategie sind deine Positionierung am Markt und dein individuelles Wertversprechen. Der USP bzw.dein Alleinstellungsmerkmal beschreibt das, was dein Produkt besser macht und von anderen abhebt. Führe eine Konkurrenzanalyse durch, um deine Konkurrenz und deren Strategien besser zu verstehen. Suche auf Google und verschiedenen sozialen Medien nach Produkten und/oder Dienstleistungen, die deinen ähneln und notiere dir, inwiefern sich dein Angebot von diesen unterscheidet bzw. welche Gemeinsamkeiten sie haben. Je besser du deine Konkurrenz kennst, desto spezifischer kannst du dein Alleinstellungsmerkmal definieren.
Deine Markenidentität:
Die Markenidentität, auch Brand genannt, basiert auf deinem Wertversprechen und drückt dieses in einer narrativen Form aus. Darunter fallen beispielsweise dein Logo und Slogan sowie Farben, Bilder und Sprache, die du für deine Kommunikation verwendest. Eine gut konzipierte Marke bleibt Kunden in Erinnerung und vereinfacht die Assoziation des Unternehmens mit seinem Angebot. Deine Markenidentität sollte konsequent in allen Kommunikationsmitteln sichtbar sein.Überlege dir in einem ersten Schritt, was deine Marke verkörpert und wie du deine Markengeschichte erzählen möchtest. Wie möchtest du mit deiner Marke nach aussen auftreten? Welche Farben verkörpern die Markengeschichte? In welcher Sprache kommunizierst du mit deinen Kunden? Welche visuellen Mittel nutzt du (Bilder, Formen etc.)?
Bestimme dein Budget:
Konzentriere dich zu Beginn auf die Massnahmen, mit denen du deine Kunden am besten erreichen und den grössten Erfolg erzielen kannst. Idealerweise setzt zu Beginn auf kostenlose Marketingkanäle und -tools wie z.B. Social Media, Mailchimp, oder Canva. Überlege dir auch, ob es sich bspw. für Flyer, Werbung o.ä. lohnt, Geld zu investieren und erstelle ein grobes Marketingbudget für deinen Start.Wähle die richtigen Marketingkanäle:
Die Wahl der Marketingkanäle richtet sich nach deinen Zielen und deiner Zielgruppe. Du benötigst das richtige Mittel, um deine Vorhaben umzusetzen und musst deine Zielgruppe dort erreichen, wo sie sich gewöhnlich aufhält. Die meisten Unternehmen setzen heutzutage auf fünf wesentliche Marketingkanäle: die Webseite, Social Media, E-Mail-Marketing, Content Marketing und Offline-Marketing.Die fünf Kanäle im Überblick:
- Webseite: Die Webseite ist die digitale Visitenkarte eines Unternehmens. Sie macht Kunden auf dein Produkt oder deine Dienstleistung aufmerksam und erweitert deine Reichweite. Ausserdem ist sie der Dreh- und Angelpunkt für alle weiteren digitalen Marketingmassnahmen, die du ergreifst.
- Social Media: Facebook, Twitter, Instagram und Konsorten sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das Nutzen Unternehmen zum eigenen Vorteil…
- E-Mail-Marketing: Wer kennt ihn nicht, den Newsletter mit personalisierter Anrede und Produktempfehlungen genau nach dem eigenen Geschmack. Diese klassische Form des Marketings hilft, eine Beziehung zur Zielgruppe aufzubauen und diese langfristig aufrechtzuerhalten. Eine Unterteilung in verschiedene Kundensegmente und detaillierte Kundendaten erhöhen das Individualisierungspotential deiner Mailings und machen deine Kommunikation gezielter.
- Content Marketing: Blog-Artikel, Webinare oder Gastbeiträge fallen alle unter die Kategorie des Content Marketing. Hierbei stehen nicht das Produkt bzw. die Dienstleistung, sondern das Publikum und die (Neu-)Kundschaft im Fokus.
- Offline-Marketing: Unter Offline-Marketing fällt von Flyer bis Mund-zu-Mund-Werbung alles, was eben nicht digital ist. Solche Massnahmen sind oft eine effektive Ergänzung zu digitalen Aktivitäten.
Deine Erfolge messen:
Um deine Marketing-Aktivitäten messbar zu machen, legst du KPIs bzw. Leistungsindikatoren fest, die du anschliessend überwachen und messen kannst. Die Indikatoren basieren immer auf dem Ziel, das du mit einer bestimmten Massnahme verfolgst. Überlege dir also, welche messbaren Faktoren den Erfolg deiner Massnahme beeinflussen. Möchtest du bspw. deine Reichweite auf Social Media vergrössern, könntest du als KPI deine Anzahl Follower oder die Anzahl an Interaktionen mit deinen Posts messen. Eine Reihe von Tools wie Google Analytics und Meta for Business können dir bei deinen Messungen behilflich sein.Premium Partner
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