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8 Wege, wie Startups die Daten ihrer Kunden sichern können

Fr. 26.01.2024, 14:00

Wer ein Startup gründet, hat in diesem Zusammenhang viele wichtige Dinge zu beachten und zu bedenken. Eine wichtige Angelegenheit, die dabei auf keinen Fall in den Hintergrund geraten darf, stellt der Umgang mit den Daten der Kunden dar. Denn die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) macht keinen Unterschied, ob es sich bei dem Unternehmen um ein großes Unternehmen oder um ein Startup handelt – der sichere Umgang mit den Daten der Kunden – egal, wie groß oder klein der Kundenstamm ausfällt – muss auf jeden Fall sichergestellt werden.



Am besten informieren sich Startups in der Form von Kursen über unterschiedliche wichtige Themen, um sich so die Grundlagen anzueignen. Basierend auf diesen Grundlagen können sie dann die weiteren Schritte – wie zum Beispiel bezüglich des Datenschutzes – einleiten.
 
Dass die Sicherung der Daten der Kunden aus dem Grund ein so großes Thema für Startups ist, liegt unter anderem daran, dass viele Startups direkt nach der Gründung:

  • begrenzte finanzielle Mittel haben
  • mit privaten Geräten wie Smartphones und Laptops arbeiten
  • verschiedene Tracking Tools nutzen
 
All diese Punkte treffen vermutlich auf viele Startups zu, was dazu führt, dass in diesem Zusammenhang schnell die Gefahr besteht, dass es zu einer Verletzung der DSGVO kommt.
 
Was müssen Startups bezüglich der Sicherung der Kundendaten beachten?
Bezüglich der Sicherung der Kundendaten spielt es für Startups eine wichtige Rolle, sich mit ein paar fundamentalen Aspekten auseinanderzusetzen. Es handelt sich hierbei unter anderem um die Folgenden:

Die Endgeräte
Alle mobilen Endgeräte müssen über eine Sicherung verfügen, um so einen Zugriff durch Unbefugte auf die Inhalte zu verhindern.

Datenverwaltungspraktiken
Es spielt eine wichtige Rolle, sich genaue Gedanken um die Verwaltungspraktiken der Daten zu machen. Für Startups bedeutet das, dass sie sich genauer mit Aspekten wie:
  • der Einrichtung sicherer Passwörter
  • der Beschränkung des Zugriffs auf vertrauliche Informationen
  • der Sicherung der Daten in regelmäßigen Abständen
  • der Verschlüsselung der Daten, die den Zugriff auf die Daten durch Unbefugte verhindert auseinandersetzen.
  •  
Die Mitarbeiter
Bezüglich der Datensicherung spielt es eine wichtige Rolle, dass alle Mitarbeiter des Startups an einem Strang ziehen und sich mit den Maßnahmen auseinandersetzen. Am besten nehmen alle Mitarbeiter des Startups an Schulungen teil, um die Maßnahmen sicher und ohne Probleme umsetzen zu können.

Externe Speicher
Externe Speicher, wie zum Beispiel ein Cloud-Speicher stellen sehr sichere Möglichkeiten für den Schutz von Daten dar. Das liegt daran, dass die Speicher die Daten sicher aufnehmen und auch mit anderen Mitarbeitern des Startups geteilt werden können, ohne Angst haben zu müssen, dass Unbefugte einen Zugriff erhalten. Denn Anwender dieser externen Speicher entscheiden die Benutzerberechtigungsstufen selbst und bestimmen somit, wer einen Zugang zu den Daten hat und wer nicht.

Die Sicherheitssoftware
Wenngleich die finanziellen Mittel von Startups oft begrenzt sind, bietet es sich durchaus an, sich mit der Einrichtung einer Sicherheitssoftware auseinanderzusetzen. Zu Sicherheitssoftwares gehören dabei unterschiedliche:
  • Proxy
  • Firewall-Schutz
  • etc.
  •  
Zugriffsprotokolle und ihre Überwachung
Ein weiterer sehr wichtiger Hinweis, den sich Startups zu Herzen nehmen sollten, besteht in der Überwachung der Zugriffsprotokolle. Startups sollten immer sicherstellen, nachverfolgen zu können, wer zu welchem Zeitpunkt auf welche Dokumente zugegriffen hat. Auf diese Weise können mögliche Verletzungen der Sicherheit oder auch andere verdächtige Aktivitäten sehr viel schneller erkannt werden.

Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern
Um sich auf der sicheren Seite zu bewegen, bietet es sich für Startups in den meisten Fällen an, Verträge mit externen Dienstleistern zu schließen, die jeweils verschiedene Dienstleistungen bezüglich der Sicherheit der Kundendaten bieten können. Einige dieser Dienstleistungen stellen dabei unter anderem die Folgenden dar:
  • Überwachung von Zugriffsprotokollen
  • Bereitstellung von Verschlüsselungsdiensten
  • Bereitstellung der Schulungen für Mitarbeiter
Wenngleich mit der Inanspruchnahme der externen Dienstleistungen durchaus Kosten einhergehen, bietet es sich für Startups an, diese Investition zu tätigen. Eine Verletzung der DGSVO und somit einem nicht sicheren Umgang mit Kundendaten kommt Unternehmen in der Regel deutlich teurer zu stehen.

 
Weitere wichtige Hinweise für den sicheren Umgang mit Kundendaten
Neben den genannten hilfreichen Tipps bezügliches des Umgangs mit Kundendaten, nehmen sich Startups am besten auch die folgenden weiteren Hinweise zu Herzen:
  • Die IT sollte direkt von Anfang an datenschutzkonform eingerichtet sein.
  • Für eine internationale Expansion spielen komplexere Herausforderungen bezüglich des Datenschutzes eine wichtige Rolle, weshalb es wichtig ist, sich als Startup diesbezüglich im Voraus das entsprechende Know-How anzueignen.
 
Die Methoden für einen sicheren Umgang mit Kundendaten sollten aus diesem Grund einen festen Bestandteil bezüglich der anfänglichen Kosten-Kalkulierung darstellen.  Zudem bietet es sich für Startups an – selbst, wenn sie gesetzlich noch nicht dazu verpflichtet sein sollten – einen Datenschutzbeauftragten zu benennen, der sich hauptsächlich mit dem Thema „Datenschutz“ auseinandersetzt und damit sicherstellt, dass sich das Unternehmen diesbezüglich auf der sicheren Seite befindet. 

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