PIQUR sichert sich Finanzierung
Mi. 13.02.2013, 17:30Die PIQUR Therapeutics AG hat sich auf die Entdeckung und Entwicklung innovativer Krebsmedikamente spezialisiert. Die Pipeline, des im August 2011 gegründeten Spin-offs der Universität Basel, stammt aus einem der aussichtsreichsten Forschungsgebiete der Onkologie.
![]() Vladimir Cmiljanovic, CEO und Mitgründer von PIQUR
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Für die Finanzierung zeigen sich private Investoren sowie die Kommission für Technologie und Innovation KTI verantwortlich. PIQUR geniesst zudem die Unterstützung der Universität Basel, die dem Unternehmen bei der IP-Finanzierung wie auch in der Bereitstellung von Laborplätzen behilflich ist. Die Gelder sind für die präklinischen Pharmakologie- und Toxikologiestudien sowie den Aufbau der operativen Geschäftstätigkeit bestimmt.
Krebs zu einer kontrollierbaren Krankheit machen
Der relativ geringen Anzahl heute verfügbarer Krebstherapien steht ein enormer Bedarf an neuen therapeutischen Ansätzen gegenüber. Einer von zwei Männern und eine von drei Frauen in den entwickelten Teilen der Welt erkrankt irgendwann während des Lebens an Krebs. PIQUR setzt bei den Signalwegen PI3K (Phosphoinositid-3-Kinase) und mTOR (mammalian Target Of Rapamycin) an und unterscheidet sich von anderen Unternehmen u.a. durch die eigenen Fragment- und Gerüstbibliotheken sowie die Zelltechnologieplattform samt Wirkstoffen, die zu den besten in ihrer Klasse gehören. Mit neuartigen, doppeltwirkenden 'starken PI3K- und feinabgestimmten, schwächeren mTOR-Inhibitoren' sollen die therapeutischen Anforderungen bezüglich Verträglichkeit und Galenik in Zukunft erfüllt werden.
Vorbildliche Zusammenarbeit zwischen Universität und Industrie
Die Universität verpflichtet sich zur translationalen Forschungsstrategie, bei der Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die Entwicklung marktfähiger Therapien einfliessen. «Die Universität ist stolz auf PIQUR, sowohl auf die Qualität ihrer Grundlagenforschung als auch auf den potenziellen Nutzen, den die neuen Wirkstoffe Patienten mit Tumoren bringen könnten», so Prof. Dr. Edwin Constable, Vizerektor Forschung der Universität Basel. Im Falle von PIQUR kamen Grundlagenforscher aus den Bereichen Organische Chemie, Pharmazeutische Wissenschaften, Molekularbiologie und Biochemie zusammen, um neue Klassen von Wirkstoffen zu identifizieren, welche die Grundlage für die Gründung des Biotech-Startups bildeten, das innerhalb des Forschungsclusters des Bioparks Rosental in Basel zu Hause ist.
Mit venturelab und venture kick gestartet
Vladimir Cmiljanovic, CEO und Mitgründer von PIQUR, verdiente vor einigen Jahren an der Universität Basel beim Semesterkurs venture challenge seine erste Unternehmersporen. Kurz darauf sicherte er sich bei venture kick erstes Startkapital für seine Unternehmung.
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